Kärnten: Polizei klärte Einbruchsserie mit 600.000 Euro Schaden

13. März 2006, 21:33
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Bande agierte von Italien aus - Rumänischer Staatsbürger als Haupttäter verhaftet

Klagenfurt - Der Kärntner Polizei ist die Aufklärung einer Einbruchsserie gelungen. Eine Bande, die von Italien aus agiert hatte, soll insgesamt 164 Einbrüche begangen haben, die Schadenssumme liegt bei insgesamt 600.000 Euro.

Nach Monaten der intensiven Ermittlungen sei es gelungen, den Haupttäter einer aus dem oberitalienischen Raum operierenden Bande zu überführen, erklärte der Leiter des Landeskriminalamtes, Hermann Klammer, am Montag gegenüber Journalisten in Klagenfurt. Kopf der Bande ist ein 30-jähriger rumänischer Staatsbürger. "Vor allem Büros und Firmen nahe an Autobahnauffahrten waren das Ziel der Täter", erläuterte Peter Biedermann, einer der Ermittler.

Einbruch mit gestohlenem Werkzeug

Die Bande hatte es auf Bargeld, Laptops, Computer, Digitalkameras und Schmuck abgesehen. Die Einbrüche wurden meist mit zuvor gestohlenem Werkzeug wie Vorschlaghämmern und Brecheisen verübt. Die Täter seien offenbar mit in Italien gestohlenen Fahrzeugen nach Kärnten eingereist, um nach verübter Tat ein österreichisches Auto zu entwenden und damit nach Italien zurückzukehren, so die Ermittler.

"Wir verfügen über eindeutige DNA-Spuren, die den Verdächtigen als Täter ausweisen", erklärten die Ermittler. Der Rumäne wurde im November 2005 in Vorarlberg verhaftet und sitzt derzeit in Klagenfurt in Untersuchungshaft. Eine Reihe von Mittätern wurde laut Polizei bereits vor einigen Monaten geschnappt. Wie viele Köpfe die Bande tatsächlich umfasst hat, stand vorerst noch nicht fest. (APA)

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