Arge Alp für Forcierung des Brenner-Basistunnel-Projekts

15. März 2006, 09:11
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Italien soll möglichst bald Patronanzerklärung abgeben

Bregenz - Das Präsidium der Arbeitsgmeinschaft Alpenländer (Arge Alp) hat sich am Montag für eine Forcierung des Brenner-Basistunnel-Projekts ausgesprochen. Wie der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) gegenüber der APA erklärte, wünscht sich die Arge Alp eine möglichst baldige Patronanzerklärung des italienischen Staates, damit die Finanzierung gesichert sei. Anschließend könnte mit dem Bau des Probestollens begonnen werden.

Sausgruber traf sich am Montag in Trient zur Präsidiumssitzung mit Vertretern der Länder Tirol, Trient und St. Gallen. Vorarlberg wird zur Jahresmitte den Vorsitz im Arge Alp-Gremium für ein Jahr übernehmen. Zu der 1972 gegründeten Arge Alp gehören neben Vorarlberg, Tirol und Salzburg sieben Mitgliedsländer (Regionen, Länder und Kantone) aus Italien, Deutschland und der Schweiz mit einer Gesamtbevölkerungszahl von 23 Millionen Menschen.

Als nächste Arbeitsthemen der Arge Alp nannte Sausgruber den Bereich Sicherheit mit den Schwerpunkten Lawinen und Hochwasser sowie die Ausbildung, wobei speziell die Lehrlingsausbildung im Vordergrund stehen soll. Ebenfalls beschäftigen wird sich die Arge Alp mit dem Thema Absiedelung im Alpenraum. (APA)

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