Auslaufmodell Autoschlüssel?

20. März 2006, 12:43
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Technologiekonzern Hitachi glaubt, dass die Zukunft in biometrischer Zugangssicherung liegt

Hannover - Der Autoschlüssel könnte nach Ansicht des japanischen Technologiekonzerns Hitachi schon in absehbarer Zukunft durch biometrische Zugangssicherung ersetzt werden. Statt auf den Fingerabdruck setzt das Unternehmen dabei auf das Muster der Venen im Finger, das mit Infrarot-Sensoren erkannt wird, sagte der Chefstratege von Hitachi für IT und Telekommunikation, Mitsuo Yamaguchi, auf der CeBIT.

"Wenn der Finger sehr trocken oder verletzt ist, können Fingerabdrücke nur sehr schwer erkannt werden." Mit Hilfe des Venenmusters sei dagegen immer eine zuverlässige Identifikation möglich. In Japan setzen Großbanken wie Mizuho und Sumitomo Mitsui die Technologie bereits in Geldautomaten ein.

"Mehr und mehr IT im Auto"

Die Informationstechnologie werde das Auto immer stärker durchdringen, betonte Yamaguchi. "IT und Auto waren in der Vergangenheit sehr stark voneinander getrennt, nicht zuletzt weil es beim Autofahren um Leib und Leben geht." "Künftig werden wir aber mehr und mehr IT im Auto sehen", etwa Unterhaltungselektronik für unterwegs. So produziert Hitachi austauschbare Festplatten, auf denen sich Filme abspeichern lassen. "Die kann sich dann der Beifahrer auf dem Navigationssystem ansehen", sagte Yamaguchi.

Die auf elektronischen Autokomponenten vorinstallierte Software (embedded systems) werde zunehmend miteinander verbunden. Eines Tages werde es auch ein einheitliches Betriebssystem für Autos geben. (APA/dpa)

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