Mobil und stark vernetzt

21. März 2006, 19:07
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GPS:

Abkürzung für Global Positioning System, Satellitenortung. Ursprünglich vom US-Militär entwickelte Technologie, die 2000 für die zivile Nutzung freigegeben wurde. Mit 24 Satelliten kann ein GPS-Empfänger an jedem Punkt der Erde bis auf circa fünf Meter genau geortet werden. GPS-Systeme sind heute schon in vielen Autos als Navigationshilfen im Einsatz. In Tunnel und Gebäuden funktioniert GPS derzeit noch schlecht.

LBS:

Abkürzung für Location based Service. Bezeichnet standortbezogene Dienste in Mobilfunknetzen. Dabei wird die Tatsache ausgenutzt, dass ein eingeschaltetes Handy jederzeit über die Funkzelle, in der es sich befindet, geortet werden kann. Handy-User, die LBS-Services abonnieren, könnten so mit lokalrelevanter Information, etwa über Restaurants, Supermarktangebote oder Bankomaten in nächster Nähe, versorgt werden.

HCI:

Akronym für Human Computer Interaction. Erforschung der Wechselwirkung zwischen Mensch und Computer/Handy. Ziel ist es, Einblicke in die kognitiven Fähigkeiten des Menschen zu erhalten und dementsprechende Software zu entwickeln.

Usability:

Gebrauchstauglichkeit. Bezeichnet das benutzerfreundliche Design technischer Geräte.

Interface-Design:

Bedeutet Oberflächenprogrammierung. Bezeichnet die programmiertechnische Arbeit, eine Schnittstelle (Interface) zwischen Mensch und Maschine bzw. Handy zu schaffen, die eine problemlose Bedienung ermöglicht. (pok/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13. 3. 2006)

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