T-Com-Chef Raizner dringt auf schnelle Verschmelzung mit T-Online

19. März 2006, 13:59
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Wiedereingliederung verzögert sich wegen Aktionärsklagen

Der Chef der Festnetzsparte T-Com, Walter Raizner, ist beunruhigt über die Verzögerung bei der Eingliederung von T-Online in die Deutsche Telekom. "Jeder Tag, an dem wir nicht verschmolzen sind, kostet uns massiv Geld und Kunden. Für die Mitarbeiter ist das außerdem frustrierend", sagte er der "Welt am Sonntag" (WamS). Wegen Aktionärsklagen verzögert sich die Wiedereingliederung des Internetproviders T-Online in den Konzern.

Investitionen

Die Deutsche Telekom will in diesem Jahr weitere 200 Mio. Euro für den DSL-Ausbau investieren. In den nächsten Jahren sollen so 94 Prozent der Bevölkerung mit dem Breitbandzugang erreichbar sein. Allerdings sei es auch für diese Investitionen wichtig, "dass uns die Regulierung genug Luft zum Atmen lässt", bekräftigte Raizner. Die Telekom hat angekündigt, mehr als drei Milliarden Euro in den Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes zu investieren, wenn sie für einige Zeit aus der Regulierung herausfalle. (APA)

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