BND-Mitarbeiter erhielten unrechtmäßig Millionen-Zuschuss

21. März 2006, 18:19
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Bonn-Berlin-Gesetz bei Wegzug aus Pullach angewendet

München - Hunderten Mitarbeitern des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) wurde einem Zeitungsbericht zufolge mit unrechtmäßigen Privilegien der Umzug von Pullach nach Berlin versüßt. Die mehr als 1.000 Beamten des Geheimdienstes, die bisher in die Hauptstadt zogen, hätten Vergünstigungen nach dem Bonn-Berlin-Gesetz erhalten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Das Gesetz verspricht den Beamten unter anderem zinslose Darlehen für den Kauf eines Eigenheims und jahrelange Freiflüge nach Hause.

Das Bonn-Berlin-Gesetz sollte den Bonner Beamten einst den Umzug in die Hauptstadt schmackhaft machen. Der BND ist im Bonn-Berlin-Gesetz dem Bericht der "SZ" zufolge aber nicht erwähnt. Die bisher umgezogenen BND-Mitarbeiter hätten allerdings bereits einen insgesamt millionenschweren Zuschuss bekommen. (APA)

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