Start im 4. Anlauf: Ariane bringt zwei Satelliten ins All

19. März 2006, 13:59
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Erst nach zahlreichen Problemen erfolgreich

Im vierten Anlauf hat eine superschwere europäische Ariane-Rakete in der Nacht auf Sonntag zwei Fernmeldesatelliten in den Weltraum gebracht. Es war nach dem gescheiterten Jungfernflug der dritte erfolgreiche Einsatz einer Ariane-5 ECA, die mit fast zehn Tonnen ein Drittel mehr Last befördern kann als die klassische Ariane-5. Der erste Ariane-Start des Jahres war zuvor drei Mal kurzfristig aus technischen Gründen verschoben worden.

Trotz mehrfacher Unterbrechung des Countdowns

Die Trägerrakete hob nach mehrfacher Unterbrechung des Countdowns problemlos vom Startzentrum Kourou in Französisch-Guayana ab. Kurz nach Mitternacht setzte sie den spanischen Militärsatelliten Spainsat für abhörsichere Kommunikation und den Fernsehsatelliten Hot Bird 7A von Eutelsat im Weltraum aus. Das teilte Arianespace in Evry bei Paris mit.

Beim Jungfernflug der Ariane-5 ECA hatten im Dezember 2002 Haarrisse im Kühlsystem des Haupttriebwerks die Sprengung nötig gemacht. Die Europäer hatten anschließend 556 Millionen Euro in die Verbesserung der Rakete investiert.

Inhalt

Der Satellit Hot Bird 7A ist 4,1 Tonnen schwer und wurde von Alcatel Alenia Space gebaut. Er hat 38 Kanäle zur Übertragung von Radio- und Fernsehprogrammen für Nahost, Nordafrika und Europa und ist der 21. Satellit, den Arianespace für Eutelsat startete. Spainsat wiegt 3,7 Tonnen und stammt von Space Systems/Loral aus Kalifornien. Er hat 13 Kanäle und wird über dem Atlantik stationiert. Es ist der 25. Start eines Militärsatelliten durch Arianespace.(APA/dpa)

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ESA

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