Parlamentswahlen unter strengen Sicherheitsmaßnahmen

12. März 2006, 18:34
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200.000 Sicherheitskräfte landesweit im Einsatz

Bogotá - In Kolumbien haben am Sonntag unter strengen Sicherheitsmaßnahmen Parlamentswahlen begonnen. Mehr als 200.000 Soldaten und Polizisten seien landesweit im Einsatz, um Anschläge linker Rebellen auf Wahlbüros zu verhindern, sagte Innenminister Sabas Pretelt.

Die marxistische Rebellengruppe "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) hatte Wochen vor der Wahl eine Offensive begonnen, der etwa 80 Menschen zum Opfer fielen. Bei der Wahl sind 25 Millionen Kolumbianer aufgerufen, 268 Abgeordnete beider Kammern des Parlaments neu zu bestimmen.

Umfragen zufolge konnten die Anhänger des konservativen Präsidenten Alvaro Uribe mit einer knappen Mehrheit der Stimmen rechnen. Er strebt bei der Präsidentenwahl im Mai eine zweite Amtszeit an, die die Rebellen mit ihren Anschlägen verhindern wollen. (APA/dpa)

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