Gold aber kein Rekord für Isinbajewa

28. März 2006, 11:32
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Russische Stabhoch­sprung-Königin schei­terte in Moskau an 4,93 Meter - Sensations-­Gold für Irin O'Rourke über 60 m Hürden

Moskau - Jelena Isinbajewa hat am zweiten Tag der Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Moskau ihren Titel im Stabhochsprung mit 4,80 Meter natürlich souverän verteidigt, an der Weltrekordhöhe von 4,93 Meter scheiterte die Russin dann allerdings drei Mal. Die 23-jährige Olympiasiegerin und Weltmeisterin kassierte für den Titel 40.000 Dollar.

Für Jahresweltbestleistungen sorgten die russische Dreisprung-Titelverteidigerin Tatjana Lebedewa gleich im ersten Satz mit 14,95 Meter, der US-Amerikaner Terrence Trammell über 60 Meter Hürden in 7,43 Sekunden (der Kärntner Elmar Lichtenegger wurde Gesamtelfter) und der Russe Jaroslaw Rybakow, der mit 2,37 Meter die von ihm gehaltenen Hochsprung-Saisonbestmarke einstellte.

Im Hürdensprint der Damen gab es eine Überraschung, Siegerin Derval O'Rourke sorgte in 7,84 Sekunden für das erste Gold für Irland im Rahmen von Hallen-Weltmeisterschaften.

Über 3.000 m verteidigte Meseret Defar ihren Titel (8:38,80 Min.), über 1.500 m gewann der Ukrainer Iwan Heschko (3:42,08 Min.) und im Weitsprung setzte sich Ignisious Gaisah aus Ghana mit 8,30 Meter durch.

Lebedewa hatte das Gastgeberland mit der ersten Goldmedaille erlöst, es folgten im Laufe des Nachmittags und Abends zwei weitere für Russland durch Rybakow und Isinbajewa. "Ich bin sehr froh, dass ich das erste Gold für Russland gewonnen habe. Ich bin mir sicher, wir können hier sehr gut abschneiden und die Amerikaner und all die anderen schlagen", sagte die Dreispringerin. (APA/dpa/Reuters)

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    Nach kurzem Ärger über den verpassten Weltrekord kam bei Jelena Isinbajewa das Lächeln zurück.

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    Die Irin Derval O'Rourke lieferte über 60 m Hürden eine Senstation.

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