Rice: China darf nicht zu "negativer Kraft" werden

21. März 2006, 15:23
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Verbündete in der Region tragen gemeinsame Verantwortung

Melbourne - Die USA und ihre Verbündeten im asiatisch-pazifischen Raum müssen nach den Worten von US-Außenministerin Condoleezza Rice mit China zusammenarbeiten und so verhindern, dass es durch seinen wirtschaftlichen und militärischen Aufstieg zu einer "negativen Kraft" wird. Vor einem Treffen mit Vertretern Australiens und Japans sagte Rice, die drei Länder müssten Tempo und Ausmaß des militärischen Aufbaus in China im Auge behalten.

"Ich glaube, dies ist Besorgnis erregend, besonders für jene unter uns, die eine Verantwortung bei der Verteidigung des Friedens in der asiatisch-pazifischen Region tragen, zu denen ich alle drei zähle", zitierte die Zeitung "The Australian" Rice in ihrer Ausgabe vom Samstag.

"Wir alle in der Region, besonders alte Verbündete, tragen eine gemeinsame Verantwortung, für die Bedingungen zu sorgen, unter denen China zu einer positiven Kraft in der internationalen Politik wird, und nicht zu einer negativen Kraft", ergänzte Rice. Der Aufstieg des bevölkerungsreichsten Landes der Welt bedeute für die Region ein "enormes Auf und Ab". (APA/Reuters)

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