RSA und Panda sperren Hacker-Sites

19. März 2006, 14:01
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Kooperation der beiden Security-Unternehmen soll fortgesetzt werden

Panda Software und RSA Security haben einige Websites lahmgelegt, auf denen Hacker Bastelanleitungen für Trojaner ausgetauscht haben. In den vergangenen Tagen sind auf zahlreichen Websites kostenpflichtige Trojaner-Baukästen aufgetaucht, über die Hacker Anleitungen für Angriffe auf Finanzunternehmen kaufen konnten. RSA und Panda haben einige dieser Seiten aufgespürt und gesperrt. Nach der erfolgreichen Aktion wollen die beiden Sicherheitsunternehmen ihre Kooperation nun fortsetzen.

Trojaner Briz.A

Das Panda-System TruPrevent hatte vor einigen Tagen den bis dato unbekannten Trojaner Briz.A entdeckt, nachdem der Code des Schädlings auf weitere gefährliche Aktivitäten im Internet hinwies, wurde das Fraud Command Center von RSA um Hilfe gebeten. Die Experten der beiden Unternehmen haben drei Seiten aufgespürt, auf denen die Anleitungen angeboten wurden, mit denen Hacker einen individuellen Trojaner entwickeln konnten, der die herkömmlichen Sicherheitslösungen von Finanzunternehmen überlistet.

Proaktiv

Dieser Fall zeige, dass proaktive Technologien, die ohne vorherige Aktualisierung der Signaturdateien unbekannte, schädliche Codes aufspüren könnten notwendig seien, meint der Leiter der PandaLabs, Luis Corrons. "In diesem raffinierten Fall haben wir demonstriert, dass wir der rasanten Entwicklung der Online-Betrügereien nur durch Zusammenarbeit entgegenwirken können", so Corrons. Durch strategische Partnerschaften im Security-Sektor sei man den Hackern immer einen Schritt voraus, meint der Sicherheitsexperte.(pte)

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