Pärson gewinnt zweiten Slalom in Levi

13. März 2006, 15:38
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Schwedin gewinnt vor Kostelic - Hosp schafft mit Laufbestzeit im zweiten Lauf noch den Sprung auf das Podest

Levi - Die beiden Kontrahentinnen um den Gesamtsieg im Weltcup der Damen haben am Samstag das letzte Rennen vor dem Saison-Finale in Aare dominiert. Anja Pärson gewann am Samstag den zweiten Slalom im finnischen Levi, Zweite wurde mit Janica Kostelic die Siegerin vom Freitag. Diesmal hatte die Kroatin 29 Hundertstel Rückstand. Nicole Hosp (+1,14) und Marlies Schild (1,60) kamen auf die Ränge drei und vier.

Alle Österreicherinnen hatten im oberen flachen Teil Probleme, den Anschluss an die absolute Elite zu halten. So klassierte sich im ersten Lauf bei der ersten Zwischenzeit keine der ÖSV-Läuferinnen unter den Top Zwölf. Hosp war daher mit ihrer Platzierung zufrieden, trotz Bestzeit in Lauf zwei aber nicht mit ihrer Leistung. "Das war nicht optimal. Im Flachen habe ich viel zu viel Zeit verloren. Da müssen wir schauen, wie wir das besser machen können."

Schild kam vom neunten Zwischenrang nach Lauf eins noch knapp an das Podest heran. In Aare geht es für die Salzburgerin sportlich nicht mehr um viel, hat sie doch in Levi das Duell um den Slalom-Weltcup bereits an Kostelic verloren. Die Vierfach-Olympiasiegerin ist nicht mehr einzuholen, womit in der nächsten Woche in Aare abgesehen von der Gesamtwertung nur noch die Entscheidung im Riesentorlauf-Weltcup aussteht.

Kostelic hat bei noch vier ausstehenden Rennen 254 Punkte Vorsprung auf Pärson. "Ich lasse daher die Abfahrt in Aare und auch die Trainings dafür aus und konzentriere mich auf die anderen Bewerbe", sagte die 24-Jährige. "Das war heute nicht mein höchstes Potenzial, aber mit dem Slalom-Weltcup bin ich sehr zufrieden." Pärson landete ihren 33. Weltcup-Sieg, womit ihr in der ewigen Bestenliste als Fünfte nur noch drei Erfolge auf die Deutsche Katja Seizinger und deren fünf auf Renate Götschl fehlen.

Kathrin Zettel lag in Levi wieder einmal aussichtsreich im Rennen, doch im zweiten Lauf schied sie unmittelbar nach der Zwischenzeit aus. "Ich wollte heute mehr als ich gestern erreicht habe, habe zu viel riskiert und bin weggerutscht." Michaela Kirchgasser belegte Rang acht. Elisabeth Görgl und Andrea Fischbacher schieden schon im ersten Durchgang aus, Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister verzichtete im Gegensatz zum Vortag (Rang 46) auf ein Antreten. (APA/red)

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    foto:epa/sirkka
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