Havanna baut Beziehungen zu karibischen Nachbarn aus

13. März 2006, 11:41
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In Antigua-Barbuda, Dominica, St. Vincent-Grenadines und Surinam werden Botschaften eröffnet

Georgetown - Die kubanische Führung baut ihre Beziehungen zu den Nachbarstaaten in der Karibik aus. Kuba werde vom kommenden Monat an in vier Staaten der Region Botschaften eröffnen, sagte der kubanische Gesandte beim karibischen Staatenbund Caricom, Alejandro Marchante Castellanos, am Freitag in der guyanischen Hauptstadt Georgetown.

Mit den neuen Vertretungen in Antigua-Barbuda, Dominica, St. Vincent-Grenadines und Surinam werde Kuba diplomatische Beziehungen zu beinahe allen 15 Caricom-Staaten pfegen. Einzige Ausnahme sei die Insel Montserrat, die als Kolonie der britischen Krone untersteht.

Kuba bemüht sich auch mit sozialen Hilfsmaßnahmen um gute Beziehungen zu den Nachbarstaaten. Derzeit arbeiten gut 1200 kubanische Ärzte in den karibischen Staaten, mehr als tausend Studenten der Region sind Stipendiaten an kubanischen Universitäten. Die Caricom-Staaten lehnen die Sanktionen der USA gegen Kuba ab. (APA)

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