"Asyl in Not" wirft Slowakei Folter an Asylwerbern vor

15. März 2006, 19:30
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Menschenrechtsorganisation kritisiert Qualifizierung der Slowakei als "sicherer Dublin-Staat"

Wien - Die österreichische Asylhelferorganisation "Asyl in Not" wirft dem EU-Staat Slowakei Folter und Misshandlung von Asylwerbern vor. Die Flüchtlinge würden geschlagen, gedemütigt und von den Hunden des Wachpersonals gebissen, es gebe kaum medizinische Versorgung, die Flüchtlingslager seien "schmutzig", berichtet die Organisation in einer Aussendung vom Freitag mit Berufung auf Aussagen von Asylanten.

"Asyl in Not" kritisiert in seiner Aussendung insbesondere die Qualifizierung der Slowakei als "sicherer Dublin-Staat" durch die EU. Das Dublin-Abkommen besagt, dass Flüchtlinge in jenes Land abgeschoben werden können, über welches sie das Gebiet der Europäischen Union zuerst betreten haben. (APA)

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