Schlammschlacht nach FPÖ-Parteiaustritten

10. März 2006, 18:28
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BZÖ-Scheuch: Stadler spuckte "Gift und Galle" - FPÖ-Generalsekretär Vilimsky gegen "verlogene" Grüne und "Pflanzerei" Schüssels

Wien - Mit deftigen Worten kommentierte BZÖ-Sprecher Uwe Scheuch die gestrigen Aussagen von FPÖ-Volksanwalt Ewald Stadler in der "ZiB2": Der Auftritt "des heimlichen FPÖ-Chefs" sei "an Niedertracht nicht zu überbieten", Stadler habe in "unappetitlicher" Art und Weise "nur Gift und Galle" gespuckt, so Scheuch in einer Aussendung. FPÖ-Generalsekretär, Harald Vilimsky, attackierte wiederum Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und den Grünen Abgeordneten Karl Öllinger.

"Nur wenn es ums Geld geht, ist er dick da"

Stadler sei "mit seiner Radikalität" für konstruktive Sachpolitik nicht zu haben. "Nur wenn es ums Geld geht, ist er dick da. Egal ob bei der Förderung für seine FPÖ-Parteiakademie oder bei seiner Politikerpension", so Scheuch, der dem Volksanwalt weiters vorwarf, "HC Strache aufgrund dessen bescheidener intellektueller Fähigkeiten als Marionette" zu betrachten und selber das "FPÖ-Ruder" übernehmen zu wollen.

Vilimsky: "Verlogene" Grüne

Vilimsky wiederum prangerte die "Verlogenheit" der Grünen an. "Öllinger und Co." kassieren für ihre grüne Akademie seit fast 20 Jahren und stellen zugleich mit "hanebüchener Argumentation den legitimen Anspruch der FPÖ für die freiheitliche Akademie in Abrede". Das sei an "Verlogenheit, Scheinheiligkeit und Charakterlosigkeit nicht mehr zu überbieten", kritisierte Vilimsky und griff zugleich auch Schüssel an. Die "Unterschriftenaktion" des Bundeskanzlers sei eine "rechtliche Pflanzerei und nichts anderes als eine miserable Bestrafungsaktion Schüssels für unser Volksbegehren".

"Das demokratiepolitisch und rechtlich völlig inakzeptable Vorgehen des Kanzlers und seiner Innenministerin gegen die FPÖ ist nur ein weiterer Mosaikstein eines strategisch geplanten Zerstörungsversuches der FPÖ durch Schüssel und Co.", so der FPÖ-General. (APA)

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