Hoffmann gibt Comeback in Oslo

11. März 2006, 17:56
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50-km-Skating-Langlauf als Abschluss seiner Weltcup-Saison - Auch Gottwald und Co am Holmenkollen dabei

Oslo - Am Holmenkollen bei Oslo gibt Christian Hoffmann am Samstag (12:30 Uhr) sein Comeback nach seiner Erkrankung während der Olympischen Winterspiele. Der Oberösterreicher geht fit, aber nicht optimal vorbereitet in den 50-km-Skating-Langlauf und beendet danach seine Weltcup-Saison.

Hoffmann, bei seinen wenigen Weltcup-Starts meist Garant für Spitzenplätze, geht diesmal mit geringen Hoffnungen an den Start. "Ich erwarte mir gar nichts, weil ich fast nichts trainiert habe", sagte Hoffmann. "Ich fühle mich seit Donnerstag der Vorwoche einigermaßen fit, aber ich bräuchte noch mindestens eine Woche für eine optimale Vorbereitung", meinte der Mühlviertler.

Am Sonntag hat er sich mit einem 30-km-Volkslanglauf auf seinen zweiten Einsatz in diesem Jahr aufgewärmt, einen weiteren Weltcup-Start wird es nicht geben. Der 31-Jährige Skating-Spezialist wird auch beim Weltcup-Finale in Sapporo, der Generalprobe für die WM 2007, nicht dabei sein. Dort steht neben einem Teamsprint nur eine Doppelverfolgung am 19. März auf dem Programm, und klassisch läuft Hoffmann selten.

In Oslo ist der Olympiasieger von Salt Lake City der einzige ÖSV-Läufer am Start. Michail Botwinow, Bronzemedaillengewinner von "Torino 2006", lässt Norwegen aus und bestreitet den Engadiner Skimarathon.

In der Nordischen Kombination am Samstag (12:00 Springen/16:00 15 km Langlauf) und im Sprint am Sonntag (10:00/12:45 7,5-km-Langlauf) ist Österreich mit neun Athleten am Start. Neben den Mannschafts-Olympiasiegern Christoph Bieler, Felix Gottwald, Michael Gruber und Mario Stecher sowie den Arrivierten Willi Denifl, Bernhard Gruber und David Kreiner sind wie schon am vergangenen Wochenende in Lahti auch Marco Pichlmayr, der bei seinem Debüt gleich zweimal Weltcup-Punkte holte, und Tomaz Druml dabei.

Während die beiden Youngster direkt von Finnland nach Norwegen reisten, weilten die Routiniers in der Heimat. Doppel-Olympiasieger Gottwald und Gruber feilten in der Ramsau an ihren Sprüngen. Bieler, Denifl und Stecher kamen übrigens etwas verspätet in Oslo an, das Trio hatte in Frankfurt den Anschlussflug versäumt. (APA)

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