Bronzeskulpturen aus vier Jahrhunderten

17. März 2006, 12:00
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Meisterbronzen "Aus Vulkans Werkstatt" im Liechtenstein Museum

Wien - Meisterbronzen aus dem Rijksmuseum Amsterdam zeigt das Wiener Liechtenstein Museum ab 7. April in einer Sonderausstellung, die vor kurzem in London zu sehen war. "Aus Vulkans Werkstatt" präsentiert wichtige Werke von Andrea del Verrocchio, Caspar Gras, Willem van Tetrode oder Adrian de Fries, die vor allem im Kontext mit der Bronzenkollektion der Fürstlichen Sammlungen interessant sind.

Die Bronzensammlung des Rijksmuseum gilt als eine der bedeutendsten Kollektionen der Welt auf diesem Gebiet. Nur auf Grund der derzeitigen weitgehenden Schließung des Museums, das bis 2009 einer Neustrukturierung unterzogen wird, kann der Kernbestand dieser Sammlung in Wien gezeigt werden.

Historischer Überblick

Die von Frits Scholten kuratierte Schau zeigt bis 3. Juli einen Überblick zur Geschichte der Bronzeskulptur vom beginnenden 15. bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert. Die ältesten Exponate sind zwei Bronzelöwen aus Venedig um 1400; die Wurzeln des Bronzegusses in den Niederlanden werden durch zehn "Trauernde" des Grabmals der Isabella von Bourbon veranschaulicht.

"Zusammen mit den im Liechtenstein Museum ständig gezeigten Bronzen, beginnend von Mantegnas 'Marsyas' über Adrian de Fries Meisterwerke 'Christus im Elend' und seinen ebenso monumentalen 'Hl. Sebastian' bis zu Pierre Pugets vor kurzem erworbenen Büsten, erschließt sich dem Besucher die Welt der Bronzeskulptur des Nordens und des Südens auf einzigartige Weise", heißt es im Newsletter des Museums.(APA)

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