Aufsagen von Mantras hilft gegen Stress und Schlafstörungen

12. März 2006, 13:00
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Erfolg für Kriegsveteranen und Krankenpflegerinnen

New York - Das Aufsagen von Mantras kann dazu beitragen, die Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) besser zu kontrollieren. Zudem hilft das lautlose Rezitieren von Sätzen oder Wortkombinationen einer kalifornischen Studie zufolge gegen Stress und Schlafstörungen.

In der Untersuchung überprüften die Forscher aus San Diego den beruhigenden Effekt von Mantras an insgesamt 66 Kriegsveteranen und Krankenpflegern. Beide Bevölkerungsgruppen sind den Forschern zufolge häufig mit Stresssituationen konfrontiert. Die vorwiegend männlichen Kriegsveteranen und die überwiegend weiblichen Krankenpfleger lernten zunächst in einem Mantra-Kurs, eine Wort- oder Lautkombination eigener Wahl regelmäßig zu wiederholen.

Nutzung

"Die Teilnehmer unserer Studie wurden dazu ermutigt, das Mantra in gewöhnlichen und entspannten Situationen zu benutzen, damit sie es mit einer beruhigenden Wirkung verbanden, wenn sie es zu unruhigen Zeiten benötigten", erläutert Studienleiterin Jill Bormann.

83 Prozent der Teilnehmer empfanden das Rezitieren des Mantras in Stresssituationen als hilfreich, wie die Forscher im "Journal of Advanced Nursing" berichten. Kriegsveteranen, die an PTBS litten, konnten mit dieser Methode etwa beunruhigende Träume und unerwünschte Gedanken besser kontrollieren. (APA/AP)

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