VW bleibt des Österreichers liebstes Auto

27. März 2006, 13:10
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Die Zahl der Kfz-Neuzulassungen ist im Februar auf 23.897 gestiegen - Erneuter Rückgang bei Dieselfahrzeugen - VW bleibt an der Spitze

Wien - Die Zahl der Kfz-Neuzulassungen ist im Februar um 6,9 Prozent auf 23.897 gestiegen. Mit plus 4,7 Prozent fielen auch die Neuanmeldungen bei Pkw höher aus, wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte. Von den 19.505 neu zugelassenen Pkw waren 64,3 Prozent Dieselfahrzeuge, das waren um 6,1 Prozent weniger als noch im Februar des Vorjahres. Damit lasse auch das Jahr 2006 einen weiteren Rückgang bei Diesel-Pkw erwarten, hieß es weiter.

VW weiter an der Spitze

Ein Vergleich nach Pkw-Marken zeigt, dass Volkswagen (VW) mit einem Anteil von 15,6 Prozent gemessen an allen Neuzulassungen weiterhin unangefochten an der Spitze steht. VW musste jedoch gegenüber Februar 2005 einen Rückgang um 1,9 Prozent hinnehmen. Auch Marken wie Audi (-2,6 Prozent), Ford (-15,9 Prozent), Renault (-5,1 Prozent) und Fiat (-15,9 Prozent) waren zum Teil mit hohen Verlusten konfrontiert. Kräftig zulegen konnten dagegen die Marken Mazda (+58,2 Prozent), Opel (+18,0 Prozent), Skoda (+10,5 Prozent), Toyota (+2,2 Prozent) und Citroen (+5,5 Prozent).

Neuzulassungen

Von Jänner bis Februar 2006 wurden insgesamt 51.163 Kraftfahrzeuge zum Verkehr neu zugelassen, um 2,2 Prozent oder 1.080 Fahrzeuge mehr als im selben Vorjahreszeitraum. Während die Zahl der Pkw mit 42.953 Stück um 2,2 Prozent zunahm, war die der Diesel betriebenen Autos um 2.413 Stück (minus 7,9 Prozent) rückläufig.

Unter den Top 10 Pkw-Typen verbuchte VW mit dem Golf in den ersten beiden Monaten kräftige Einbußen (-19,4 Prozent), konnte mit dem Passat (+160,2 Prozent) aber überdurchschnittlich zulegen. Starke Zuwächse gab es auch beim Skoda Octavia (+28,0 Prozent) und beim Opel Zafira (+109,5 Prozent), während Typen wie Opel Astra (-19,3 Prozent), Audi A4 (-23,2 Prozent), Renault Megane (-13,8 Prozent) und Ford Focus (-43,9 Prozent) Verluste verzeichneten. (APA)

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    Volkswagen bleibt mit einem Anteil von 15,6 Prozent gemessen an allen Neuzulassungen weiterhin unangefochten an der Spitze.

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