US-Beamte schließen Michael Jacksons Neverland-Ranch

19. März 2006, 19:52
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Erneuter Ärger mit den Behörden: 69 Beschäftigte sind nicht mehr versichert - 30 Arbeiter warten auf ihr Gehalt

Los Angeles - Popstar Michael Jackson (47) hat wieder Ärger mit den Behörden. Das kalifornische Amt für Arbeitsschutz hat am Donnerstag die Schließung von Jacksons Neverland-Ranch angeordnet, weil die Versicherung für 69 Beschäftigte auf dem Anwesen des Sängers ausgelaufen ist.

30 Arbeiter wrten auf Gehalt

Nach einem Bericht des Internetdienstes "The Smoking Gun" muss der Popstar auch eine Strafe in Höhe von 69.000 Dollar (58.000 Euro) zahlen. Zudem sollen mehr als 30 Arbeiter Beschwerden eingereicht haben, dass Jackson ihnen insgesamt 300.000 Dollar an Gehaltszahlungen schulde.

Solange Jackson die Versicherung für die Arbeiter nicht erneuert, darf der Sänger niemanden auf der über 1.000 Hektar großen Ranch beschäftigen. Bei Verstoß gegen diese Vorschriften droht ihm ein Gerichtsverfahren. Die Unfallversicherung für die Arbeiter soll bereits im Jänner abgelaufen sein.

Vorwürfe wegen Tierhaltung

Im Dezember hatten Mitarbeiter des US-Landwirtschaftsministeriums das Anwesen inspiziert, nachdem die Tierschutzorganisation PETA Vorwürfe wegen Tierquälerei erhoben hatte. PETA war durch Medienberichte alarmiert worden, wonach die exotischen Tiere, darunter Elefanten, Giraffen und Krokodile, vor sich hin vegetierten. Nach den Ermittlungen der Beamten wird für die Tiere im Neverland-Zoo jedoch ausreichend gesorgt.

Jackson lebt nicht mehr auf dem Anwesen nahe der Stadt Santa Maria. Nach seinem Freispruch im Prozess wegen Kindesmissbrauchs im vergangenen Juni hat sich der Sänger nach Bahrain am Persischen Golf zurückgezogen.(APA/dpa)

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    Behörden haben Reich von Michael Jackson geschlossen

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