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Geteiltes Wohnen

15. März 2006, 00:00

Die Zeiten ändern sich. Und was noch vor wenigen Jahren als die gebaute Freiheit schlechthin gegolten hat - das eigene Haus mit dem eigenen Garten - erschiene heute als Ziegel gewordene Konformität.

















Doch die Uhren gehen unterschiedlich schnell. In manchen Gegenden kann es schon vorkommen, dass die Gestaltung des eigenen, privaten Wohnhauses nach den eigenen Vorstellungen – die zwar mit den Gesetzen konform gehen, sich aber möglicherweise von jenen der Nachbarschaft unterscheiden – keine Selbstverständlichkeit ist. Da werden private Bauherren mitunter zu Pionieren und ihre Architekten mit ihnen.


Das in Altheim ansässige Architekturbüro ebner:grömer hat ganze Arbeit geleistet und ihre, den Anliegen der zeitgenössische Architektur gegenüber höchst aufgeschlossenen Bauherren mit ihnen. Das Eis ist gebrochen: die Dachform eines Einfamilienhauses, und sei sie noch so flach geneigt, gibt in dieser Siedlung keinen Anlass mehr zur Aufregung. Denn das Haus der Familie überzeugt seine Nutzer und Besucher durch die hohe Lebensqualität, die hier verwirklicht werden konnte, ohne den finanziellen oder technischen Rahmen eines Siedlungshauses zu verlassen. Auch das Raumprogramm - ein offener Wohn-Koch- und Essbereich, ein Arbeitszimmer und die Schlafräume für Eltern und Kinder mit den entsprechenden Stau- und Nebenräumen - stellt keine Besonderheit dar.

Wohl aber das Erscheinungsbild des Hauses: in zwei aus unterschiedlichen Baustoffen - Holz respektive Beton – konstruierten Baukörpern mit einer dazwischen gelegten Erschließungsachse teilt es das Grundstück mit Hilfe eines kleinen externen Abstellraumes klar in einen bebauten, auch auf der damit entstandenen Terrasse intensiv genutzten und einen freien, der „Natur“ des Gartens vorbehaltenen Bereich. Die beiden Baukörper sind in ihrer Höhenlage um etwa ein halbes Geschoss zueinander versetzt. Im Inneren des Hauses entstehen dadurch interessante Kombinationen von einerseits klar getrennten, andererseits durch Blickbeziehungen untereinander in Verbindung stehenden Raumfolgen. Diese innere Topographie und die daraus hervorgegangenen unterschiedlichsten Aus- und Einblicke aus den verschiedenen Positionen im Raum sind neben dem stark auf die Kraft naturbelassener Oberflächen bauenden Material- und Farbkonzept ein wesentliches Gestaltungsmittel. Nach einem Lieblingsplatz befragt fällt den Bewohnern die Wahl schwer, denn „jeder Platz hat seinen eigenen Zauber im Wechsel des Lichtes und der Stimmungen und wird damit zum Lieblingsplatz“.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Architektenteam:

ebner:grömer architekten

Tel: 0664-3244336
0664-2210465
EMail: Email
Homepage: www.ebner-groemer.at
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