Unsichtbares Kino-Facelifting

16. März 2006, 17:30
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Wiener Filmcasino: Düsterlicht offenbarte sich subkutan als Zuhause-Gefühl

Normalerweise schätzen es Architekten, wenn man ihre Arbeit sieht. "Aber hier", erklärt Daniela Zobel, "ist es ein Kompliment, wenn man nichts bemerkt."

Gemeinsam mit Wolfgang Reder hat Zobel das Wiener Filmcasino renoviert - sanft, bei vollem Betrieb. Und dass es da vor allem um jene Kleinigkeiten ging, die man im 50er-Jahre-Cineastenhaus meist mit Düsterlicht kaschierte und die darum vom Publikum nur unterschwellig als grindig empfunden wurden, offenbart sich deshalb subkutan als Zuhause-Gefühl.

Das lässt sich ab Donnerstagabend, auch bei der Einweihungsparty überprüfen - sogar ohne Karten für "Brokeback Mountain". (rot, DER STANDARD Printausgabe 9.3.2006)

  • Ziemlich stolz darauf, eher spür- denn sichtbare Arbeit geleistet zu haben: Zobel und Reder im Filmcasino
    foto: rottenberg

    Ziemlich stolz darauf, eher spür- denn sichtbare Arbeit geleistet zu haben: Zobel und Reder im Filmcasino

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