Österreichs private Medien gründen gemeinsame Plattform

28. März 2006, 20:08
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Verstärkte Zusammenarbeit bei Medienpolitik, Ausbildung und wirtschaftlichen Fragen

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV), der Verband der Regionalmedien Österreichs (VRM) sowie der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) haben die "Plattform österreichischer Medienverbände" gebildet. Ziel sei die verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Medienpolitik und Medienrecht, Aus- und Weiterbildung sowie in wirtschaftlichen und sozialpolitischen Fragen, wie es am Donnerstag in einer Aussendung hieß. Beabsichtigt werde auch der Austausch von Branchendaten, um die Außenwirkung der Medienbranche, insbesondere gegenüber der Politik, zu verstärken.

Plattform repräsentiere "Medienvielfalt Österreichs"

Die neue "Plattform österreichischer Medienverbände" will sich vor allem für den Wegfall der Werbeabgabe, den Ausbau und die Stärkung des dualen Rundfunksystems, Chancengleichheit im Wettbewerb untereinander und mit dem gebührenfinanzierten ORF, die Stärkung der Urheber- und Nutzungsrechte bei Verlagen und Rundfunkunternehmen sowie optimale Bedingungen im Zustellwesen einsetzen. "Die Plattform repräsentiert die Medienvielfalt Österreichs, welche die wesentliche Grundlage der demokratiepolitisch unverzichtbaren Meinungsvielfalt im Lande darstellt", so die Verbände. Die privaten Medien erzielten im Vorjahr einen Anteil von rund 67 Prozent am klassischen Werbeaufwand, was in Summe 1,49 Milliarden Euro brutto entspricht. (APA)

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