SAP prüft juristische Mittel gegen Gründung eines Betriebsrats

12. März 2006, 12:57
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"Unsere Experten beraten und diskutieren derzeit alle Möglichkeiten", sagte SAP -Chef Henning Kagermann

Europas größter Softwarehersteller SAP prüft alle juristischen Mittel gegen die Gründung eines Betriebsrats. "Unsere Experten beraten und diskutieren derzeit alle Möglichkeiten", sagte SAP -Chef Henning Kagermann am Donnerstag auf der CeBIT in Hannover.

"Bisher dachte ich immer, dass in einer Demokratie eine Minderheit die Meinung der Mehrheit akzeptiert."

Er zeigte sich verwundert darüber, dass drei Mitarbeiter gegen die Mehrheit unter den Mitarbeitern die Gründung eines Betriebsrats durchboxen wollen. "Bisher dachte ich immer, dass in einer Demokratie eine Minderheit die Meinung der Mehrheit akzeptiert." 91 Prozent der Belegschaft in Walldorf haben sich den Worten Kagermanns zufolge gegen die Gründung eines Betriebsrats ausgesprochen.

SAP Business One

Zahlreiche SAP-Großkunden nutzen das für kleine Mittelstandsunternehmen vorgesehene Software-Paket SAP Business One für ihre Töchter und Niederlassungen. "Im vergangenen Jahr haben 79 Großkunden SAP Business One in Kombination mit der Integrationsplattform SAP NetWeaver implementiert, um ihre gesamte Unternehmenslandschaft besser steuern zu können und so die Effizienz zu erhöhen", berichtete SAP am Donnerstag auf der CeBIT in Hannover. Unter den Kunden seien zum Beispiel Checkpoint Systems, LORD und Otto Bock. (APA/dpa)

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