Hosted-IP-Branche mit Wachstumsraten von über 90 Prozent

16. März 2006, 10:02
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Neue Geschäftsfelder für Netzbetreiber und Diensteanbieter

Nach einer Analyse der internationalen Unternehmensberatung Frost & Sullivan wächst der europäische Markt für Hosted-IP-Kommunikation immer stärker. Bis 2008 - so die Prognose - sollen die Erlöse auf 1,23 Mrd. Euro ansteigen. Dies entspricht einer außergewöhnlich hohen Wachstumsrate von jährlich 93,2 Prozent. Experten attestieren Hosted-IP das Potenzial, sich zu einer Revolution in der Welt der Telekommunikation zu entwickeln. Der Markt erlebt aber bereits jetzt ein substanzielles Wachstum infolge des zunehmenden externen Managements von TK-Infrastruktur und TK-Dienstleistungen.

Lohnt

"Aus Sicht der Kunden lohnt sich Hosted-IP auf jeden Fall. Durch den Einsatz dieser Technologie können Kommunikationskosten gesenkt werden. Außerdem erhöht sich die Flexibilität: Der Kunde zahlt nur das, was er auch wirklich nutzt", so Helmut Reisinger, Geschäftsführer des Stuttgarter IT-Dienstleisters Nextiraone, gegenüber pressetext. Er sieht weitere Vorteile für den Kunden: "Auf Basis der IP-Lösungen von Herstellern wie Alcatel und Cisco und Managed Services-Modellen kann man für Unternehmen eine planbare feste Kostenstruktur bieten, Applikationen einfacher einrichten, auf veränderte Marktbedürfnisse schneller reagieren und sämtliche Lösungen aus einer Hand offerieren. Die Kommunikationstechnik kann man also genau auf den Geschäftsverlauf anpassen. Auf der CeBIT erwarten wir für dieses Angebot vor allen Dingen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ein starkes Interesse", erklärt Reisinger. Am besten würde sich Hosted-IP für Unternehmen mit hohen Auslastungs- oder Beschäftigungsschwankungen sowie für Mittelständler oder Unternehmen mit vielen verteilten Standorten eignen. Nextiraone geht von einem Marktanteil von zehn bis 20 Prozent aus, den man in Deutschland in den kommenden zwei Jahren bei Hosted-IP erreichen könne.

Günstig

Hosted-IP-Telefonie biete Unternehmen preisgünstige Verbindungen über die Datennetze, wobei das Technologie-Risiko vom Dienstleister getragen werde. "Das Angebot ermöglicht es dem Nutzer, besser und kostengünstiger zu telefonieren. Er kann sich von Aufgaben entlasten, die externe Dienstleister professioneller abwickeln können. Es handelt sich aber um kein komplettes Outsourcing, da die Kontrolle über den Geschäftsprozess weiterhin beim Kunden bleibt", stellt Reisinger fest. Da der Mittelstand bei der Einführung der IP-Kommunikation noch zögere, ermögliche Hosted-IP einen bezahlbaren Einstieg in die IP-Welt. (pte)

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