Gewerkschaft fordert bei Deutscher Telekom 6 Prozent mehr

16. März 2006, 10:02
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Tarifverhandlungen sollen im April beginnen

Die Gewerkschaft ver.di will in der bevorstehenden Tarifrunde bei der Deutschen Telekom 6 Prozent höhere Löhne und Gehälter durchsetzen. "Die Telekom steht an der Spitze der Branche und verdient gut. Davon müssen auch Beschäftigte und Auszubildende profitieren", erklärte ver.di-Telekom-Experte Lothar Schröder am Mittwoch in Berlin.

Für den Rest der Telekommunikations- und Informationstechnikbranche verlangt ver.di Entgelterhöhungen zwischen 4 und 6 Prozent. Die Laufzeit der Tarifverträge solle zwölf Monate betragen. Die Tarifparteien würden voraussichtlich im April ihre Verhandlungen über Lohn und Gehalt aufnehmen, kündigte die Gewerkschaft an.

Bei der Telekom solle das Tarifergebnis gleichzeitig auch auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden, erklärte Schröder. Vom aktuellen Forderungskatalog unberührt blieben Fragen der Beschäftigungssicherung, der Leistungsregulation und der Innovation. Die Tarifkommission habe beschlossen, die mit dem Personalabbau bei der Telekom zusammenhängenden Themen außerhalb der aktuellen Lohn- und Gehaltsrunde tarifpolitisch weiterzuverfolgen.(APA/AP)

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