Rumänien: 11.000 Aids-Infizierte

10. März 2006, 09:36
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Das am stärksten von der Krankheit betroffene Land in Südosteuropa - hauptsächlich durch verseuchte Blutkonserven

Bukarest - Rumänien ist mit knapp 11.000 Aids-Infizierten das wohl am stärksten von der Krankheit betroffene Land in Südosteuropa.

Das sei die Folge von medizinischen Fehlern vor allem in der kommunistischen Periode, als mehr als 10.000 Personen, vor allem Kinder infiziert wurden, erklärte Rumäniens Gesundheitsminister Eugen Nicolaescu auf einer Konferenz zum Thema Aids-Prävention. HIV sei damals hauptsächlich durch verseuchte Blutkonserven oder mehrfach verwendete Injektionsspritzen übertragen worden.

Ende September 2005 waren knapp 11.000 Aids-Kranke und HIV-infizierte Rumänen registriert. 4.346 Menschen starben in den vergangenen Jahren in Rumänien an der Krankheit. (APA)

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