Rauch-Kallat kam im Zukunftsbus

8. März 2006, 15:02
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ÖVP-Frauen warben mit Kulis und Werbebroschüren für ihre Art der Frauenpolitik

Wien - Neben SPÖ und Grünen hat auch die ÖVP am Tag der Frauen auf Aktionismus gesetzt. Mit ihrem so genannten "Zukunftsbus" parkten die VP-Frauen am Mittwoch auf der Wiener Mariahilfer Straße Ecke Museumsquartier, um Kulis und Werbebroschüren für die VP-Frauenpolitik zu verteilen.

Rauch-Kallats Ansprache

In einer kurzen Ansprache hob Rauch-Kallat die Maßnahmen hervor, die von der Regierung in den vergangenen Jahren in Sachen Frauenpolitik gesetzt wurden: Frauenbildungsoffensive, Frauengesundheitsprogramm, Kinderbetreuungsgeld für alle Mütter und Väter sowie eine Erhöhung der Zuverdienstgrenze.

Auf die APA-Frage nach einer Abschaffung der Zuverdienstgrenze, wie sie in jüngster Zeit immer wieder von verschiedenen Seiten gefordert wurde, sagte Rauch-Kallat, man sei hier im Gespräch mit dem Sozialministerium. Derzeit werde im Sozialressort ein Evaluierungsbericht zu diesem Thema erstellt, mit ersten Ergebnissen könne man Ende März rechnen. Ursula Haubner (B) hat sich bereits zuvor des Öfteren für eine Abschaffung der Zuverdienstgrenze ausgesprochen.

Einkommen

Nachholbedarf ortete Rauch-Kallat vor allem in Sachen Fraueneinkommen. Der auseinanderklaffenden Einkommensschere entgegenzuwirken, habe sich die ÖVP zum Ziel gemacht. Schließlich versuchte sich Rauch-Kallat volksnah zu geben und Broschüren mit dem Titel der ÖVP-Kampagne "Stark.Schwarz-Weiblich" an die Frau zu bringen, was nicht immer einfach war: Einige der Damen, die quasi nichts ahnend zum Einkaufsbummel unterwegs waren, nahmen nämlich beim Anblick der Werbung verteilenden Ministerin samt JournalistInnenanhang reiß aus. (APA)

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    Die VP-Frauen, angeführt von BM Maria Rauch Kallat, im Rahmen ihrer Aktion zum Internationalen Frauentag in der Mariahilferstrasse in Wien.
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