Stammzellenforschung: Österreich im internationalen Spitzenfeld

15. März 2006, 14:15
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"Bild der Wissenschaft"-Analyse reiht heimische Forschung unter die Top Fünf - vor USA und Großbritannien

Wien - Österreich zählt bei den Stammzellforschung offensichtlich zu den weltweit führenden Ländern. Wie eine nun im deutschen Magazin "Bild der Wissenschaft" veröffentlichte, auf wissenschaftlichen Publikationen basierende Analyse zeigt, liegt Österreich mit 50 Artikeln zum Thema Stammzellen je Million Einwohner auf Platz fünf der besten zehn Länder.

Damit findet sich Österreich noch vor den USA, Großbritannien und Deutschland. In dem von der Bibliometrie-Gruppe an der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich durchgeführten Ranking führt Israel mit 113 Artikeln je Million Einwohner vor Schweden (82), der Schweiz (76) und den Niederlanden (59). Hinter Österreich rangieren die USA (47), Großbritannien (44), Kanada (41), Deutschland und Finnland (je 40).

Abseits vom Stammzell-Thema liegt beim Anteil der naturwissenschaftlichen Veröffentlichungen weltweit im Zeitraum 2000 bis 2004 die USA mit 27 Prozent unangefochten an der Spitze. Jede vierte veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit in dieser Zeit kommt damit aus den USA. An zweiter Stelle kommt Großbritannien (8,7 Prozent), gefolgt von Japan (8,2), Deutschland (7,7), Frankreich (5,4), China (4,2), Kanada und Italien (je 4,0), Spanien und Russland (2,7 Prozent). Österreich liegt mit 0,9 Prozent gleichauf wie Dänemark und Finnland noch unter den Top-20. (APA)

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