Gewalt gegen Frauen: Neue Bild­datenbank verzichtet auf Stereotype

28. März 2006, 20:08
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bildergegengewalt.net mit derzeit 35 Beiträgen

Wer Berichte zum Thema Gewalt an Frauen schreibt, kann zur Illustration seit 7. März auf Bilder abseits des Mainstreams zurückgreifen: Erhobene Fäuste oder verängstigte Opfer sind in der Datenbank bildergegengewalt.net nicht zu finden. "Wir stellen Frauen nicht als gedemütigte Opfer dar, weil das die Demütigung reproduziert", erklärte Daniela Almer, vom Verein der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser bei der Präsentation in Wien.

Die Beiträge stammen von verschiedenen Künstlern, die sich großteils über Comics, und Karikaturen an die Thematik annähern. Bei der Auswahl habe man Wert darauf gelegt, Auswege und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, hieß es. Bei Nennung der Künstler als Credit, können die Bilder kostenlos downgeloadet werden. 35 Beiträge sind derzeit online.

Die Datenbank ist aus einer Kooperation zwischen dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und dem Verein zur Förderung medialer Vielfalt und Qualität entstanden. (APA)

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