Hilfe für Hendlbauern: Weniger Bruteier, mehr Werbung

9. März 2006, 09:53
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Kammer und Land Steiermark planen Unterstützungsmaßnahmen

Graz - Wie man die Probleme der Hendlbauern durch die Vogelgrippe-Fälle und das damit zusammenhängende Konsumentenverhalten in den Griff bekommen könnte, haben am Mittwoch Vertreter von Landwirtschaftskammer und Land Steiermark beraten. Wie es in einer gemeinsamen Stellungnahme von Kammerpräsident Gerhard Wlodkowski und Agrarlandesrat Hans Seitinger (V) hieß, sei man überein gekommen, ein Hilfspaket zu schnüren.

Eine konkrete Maßnahme ist die Hilfe für Bruteierproduzenten, die eine Verringerung der Produktion bewirken soll. An Bund und EU gerichtet sind Forderungen wie die Verlängerung der Zwölf-Wochen-Frist für (derzeit im Stall produzierte) Freiland-Eier und Exportstützungen für Geflügelfleisch. Außerdem soll der zurück gegangene Konsum von Hühnerfleisch durch Werbung der Agrarmarkt Austria wieder angekurbelt werden.

Wlodkowski und Seitinger betonten erneut mit Blickrichtung Konsumenten, dass Eier und Geflügelfleisch "vollkommen sicher" seien, dass kein Geflügelbetrieb von der Vogelgrippe betroffen sei und alle Bauern die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bestens erfüllten. (APA)

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