Tipps zum Wassersparen

21. März 2007, 10:58
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Mit der Umstellung von Gewohnheiten lässt sich schon viel erreichen

Will man Wasser und damit auch Kosten sparen, lässt sich mit ein paar Umstellungen der Gewohnheiten schon viel erreichen. Im Folgenden ein paar Beispiele:

  • Beim Zähneputzen einen Zahnputzbecher benutzen.

  • Duschen statt baden: Beim Duschen wird im Schnitt nur ein Drittel des Wassers, das man für ein Vollbad brauchen würde, benützt. Auch während des Duschens kann man Wasser sparen. Beim Einseifen und Haare waschen das Wasser abdrehen.

  • Tropfende Wasserhähne sofort reparieren lassen. Tropft der Hahn nur alle zwei Sekunden, können daraus im Jahr schnell 800 Liter werden.

  • Einsatz von Perlatoren: Das sind Zwischenstücke, mit deren Hilfe sich auf einfache und preiswerte Art Wasser sparen lässt. Die Perlatoren werden einfach in den Auslauf des Wasserhahns geschraubt und mischen Luft unter das Wasser. Dadurch entsteht der Eindruck, es würde viel mehr Wasser fließen, als es wirklich der Fall ist.

  • Geschirr nicht unter fließendem Wasser spülen.

  • Beim Kauf von Wasch- und Spülmaschinen auf einen niedrigen Strom- und Wasserverbrauch achten. Moderne Waschmaschinen verbrauchen 35 bis 50 Liter pro Waschgang. Sparsame Spülmaschinen benötigen 15 bis 17 Liter pro Durchlauf. Nur die gefüllte Maschine einschalten, andernfalls das Sparprogramm wählen.

  • Der Verbrauch für die Toilettenspülung kann mit modernen Spülkästen halbiert werden. Die Stopptasten sind auch als Nachrüstsätze für 5 bis 10 Euro erhältlich.

  • Durchflussmengenregler reduzieren den Wasserverbrauch an Duschköpfen und Waschbeckenarmaturen. Mit Kosten von 5 bis 8 Euro können pro Zapfstelle Einsparungen von 30 bis 50 Prozent erzielt werden

  • Essensreste und Kleinabfälle gehören nicht in die Toilette, sondern in den Abfall - sie belasten das Abwasser. Papiertaschentücher sollen nicht einzeln im WC weggespült werden, sondern gehören in den Biomüll.

  • Gemüse, Kartoffeln, Salat und Obst statt unter fließendem Wasser in einer Schüssel oder im Becken reinigen.

  • Gemüse und Kartoffeln im Dampfkochtopf garen, so benötigt man statt mehreren Litern nur ein Achtel bis ein Viertel Liter Wasser. Zudem werden Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nicht ins Kochwasser geschwemmt.

  • Für die Zubereitung von heißen Getränken (Kaffee, Tee etc.) sollte nur die tatsächlich benötigte Wassermenge erhitzt werden. Das spart Trinkwasser, Energie und Kosten.

  • Den Garten mit Regenwasser gießen, weil die meisten Pflanzen lieber das kalkarme Regenwasser als Leitungswasser mögen. Wer den Garten mit Leitungswasser gießt, sollte dies nur morgens oder abends, nie zu Mittag in der größten Hitze tun. Direkt im Wurzelbereich gießen, damit die Verdunstung über Blattoberflächen gering ist. Nicht gießen, wenn Regen angesagt ist.

  • Der Rasen sollte außerdem nicht zu oft gemäht werden. Je kürzer der Rasen, desto schneller trocknet er aus. Ein extensiv bewirtschafteter Rasen, der nur alle paar Wochen geschnitten wird, ist blumenreicher und hält die Feuchtigkeit zurück. (red)
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