Geld statt Danke!

13. März 2006, 13:41
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Eine Aktion der an.schläge zum Frauentag: Freiwilligenpässe, nein danke!

Das feministische Magazin an.schläge veranstaltete zum Internationalen Frauentag eine Aktion, bei der Urkunden-Papierflieger geworfen und Freiwilligenpässe mit ihren Forderungen verteilt wurden.

Was Frauen leisten

  • 47 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer leisten ehrenamtliche Arbeit, zwei Drittel der Frauen im sozialen und religiösen Bereich, Männer dominieren in der Katastrophenhilfe, dem Sport und der politischen Arbeit.
  • Frauen verdienen brutto im Durchschnitt um 40 Prozent weniger als Männer.
  • Frauen leisten 75 Prozent der Arbeit im Haushalt und bei der Kindererziehung.
  • Frauen leisten doppelt so viel Pflegearbeit wie Männer.
  • Wäre unbezahlte Arbeit inkludiert, wäre das Bruttoinlandsprodukt zwischen 50 und 140 Prozent höher. 70 Prozent dieser Steigerung tragen Frauen bei.

    Deshalb fragt sich das Frauenmagazin, was die Bundesregierung leistet: "Ein bloßes DANKE mit Freiwilligenpass und Urkunde, an den keinerlei (finanzielle) Leistungen gebunden sind." Daher fordern die an.schläge:

  • Faire Entlohnung bei fairen Arbeitsbedingungen
  • Ein Grundeinkommen, damit sich Frauen Unabhängigkeit und feministisches wie soziales Engagement leisten können.
  • Eine Neuverteilung bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Männern und Frauen.
  • Keine Geldverschwendung für sinnlose Urkunden, Pässe etc.
  • Ein Schließen der Einkommensschere!

    (red)

    Deshalb NEIN zu Freiwilligenpässen!

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