SPÖ: Kipferln gegen "halbes Einkommen"

8. März 2006, 15:15
2 Postings

SPÖ-Frauen warben am Internationalen Frauentag für eine bessere Zukunft

Wien - Bei eisigen Temperaturen zog es am Mittwoch die SPÖ-Frauen, allen voran SPÖ-Bundesfrauenvorsitzenden Barbara Prammer, ausgerüstet mit 125 Kipferln und "Österreichs Frauen verdienen eine bessere Zukunft"-Plakat anlässlich des Internationalen Frauentags auf den Stock-im-Eisen-Platz. Zwischen den für Wien typischen Mozart-Konzertkartenverkäufern, Touristen und Kamerateams wurden Kipferl verteilt: Ein Ganzes für Frauen - ein Halbes für Männer. "Damit die Herren einmal sehen, wie es ist, wenn man nur die Hälfte bekommt", erklärte Prammer die Anspielung auf das Fraueneinkommen.

Neben Prammer übten sich auch die Geschäftsführerin der SPÖ-Frauen, Bettina Stadlbauer, die entwicklungspolitische Sprecherin, Petra Bayr, sowie Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek in Aktionismus, um für die eigene Frauenpolitik und eine bessere Zukunft für Österreichs Frauen zu werben. Wie sich die SPÖ diese Zukunft vorstellt, konnten die Passanten auf Flugblättern nachlesen, die sie mit dem Kipferl in die Hand gedrückt bekamen. Zu den vier Schwerpunkten der sozialdemokratischen Frauenpolitik zählen demnach: Existenzsicherndes Einkommen, Vollzeitarbeitsplätze, Qualifizierung und Kinderbetreuung. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar
    SP-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer und Bundesfrauen-Geschäftsfuehrerin Bettina Stadlbauer im Rahmen der SP-Bundesfrauen-Aktion "Österreichs Frauen verdienen eine bessere Zukunft" am Stock im Eisenplatz in Wien.
Share if you care.