Neunjährige in Ostchina gestorben

13. März 2006, 11:23
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Kind vermutlich bei Besuch bei Verwandten angesteckt, wo mit Vogelgrippe infiziertes Geflügel gehalten wurde

Peking - Ein neunjähriges Mädchen ist in der ostchinesischen Provinz Zhejiang an den Folgen einer Vogelgrippe-Infektion gestorben. Dies meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Damit ist die Zahl der Vogelgrippe-Toten in China auf zehn gestiegen. Das Kind sei gestorben, "nachdem alle Rettungsmaßnahmen erfolglos waren", heißt es in einer Mitteilung des Pekinger Gesundheitsministeriums. Die Neunjährige dürfte sich bei einem Besuch bei Verwandten angesteckt haben, in deren Haus mit Vogelgrippe infiziertes Geflügel gehalten wurde.

Am vergangenen Donnerstag war ein 32-Jähriger in der südchinesischen Provinz Guangdong nahe der früheren britischen Kolonie Hong Kong verstorben, nachdem er sich mit dem für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virusstamm H5N1 infiziert hatte. Er dürfte sich auf einem Geflügelmarkt mit der Krankheit angesteckt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen können sich Menschen nur bei sehr engem Kontakt mit infizierten Vögeln, insbesondere ihren Ausscheidungen, infizieren. Rund die Hälfte aller mit Vogelgrippe infizierten Menschen sind bisher gestorben. (APA/Reuters/AP)

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