UBS startet neues Aktienrückkaufprogramm

27. März 2006, 14:26
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Im Umfang von maximal 5 Milliarden Franken

Zürich - Die Schweizer Großbank UBS startet, wie angekündigt, ein weiteres Aktienrückkaufprogramm im Umfang von maximal 5 Mrd. Franken (3,2 Mrd. Euro). Damit soll das Kapital herabgesetzt werden. Das Programm beginnt heute, Mittwoch.

Der Rückkauf eigener Namensaktien erfolge wie in früheren Jahren über eine zweite Handelslinie an der Virt-x, teilte die Großbank mit. Auf dieser zweiten Handelslinie werde ausschließlich die UBS als Käuferin auftreten. Die zweite Handelslinie soll bis zum 7. März 2007 offen sein.

Die zurückgekauften Namensaktien werden nach Genehmigung durch die Generalversammlung im Jahr 2007 vernichtet. Die UBS hatte das Aktienrückkaufprogramm anlässlich der Quartalspublikation angekündigt.

Der UBS-Verwaltungsrat hat für den Gesamtwert der Aktienrückkäufe eine Maximallimite von 5 Mrd. Franken festgelegt. Das entspricht 3,3 Prozent des Aktienkapitals der Großbank. Beim Maximalwert handle es sich um ein Limit, und nicht um eine Zielgröße.

Gleichzeitig beendet die UBS das im März 2005 gestartete Rückkaufprogramm. Im Rahmen dieses Programms, dessen Limite auch bei 5 Mrd. sFr lag, wurden seit dem 8. März 2005 für 4 Mrd. sFr insgesamt 37,100.000 Titel zu einem Durchschnittspreis von 108,53 sFr erworben. Diese werden nach Zustimmung der Generalversammlung vom 19. April 2006 im Sommer dieses Jahres vernichtet. (APA/sda)

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