Förderung für FP-Parteiakademie dürfte gesichert sein

8. März 2006, 10:56
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Sechs Abgeordnete haben unterschrieben, darunter auch der parteifreie Prinzhorn - Im blau-orangen Parlamentsklub geben sich die Abgeordneten gelassen

Wien - Der Streit zwischen Bundeskanzleramt und FPÖ um die Förderung für die Freiheitliche Akademie, die Bildungswerkstatt der Blauen, dürfte beendet sein. Das Kanzleramt will die 600.000 Euro an Basisförderung nach der Abspaltung des BZÖ nur ausbezahlen, wenn die FPÖ nachweist, dass sie über mindestens fünf Nationalratsabgeordnete verfügt. Dieser Nachweis dürfte nun gelungen sein, berichtet der "Kurier" (Mittwoch-Ausgabe).

Für die FPÖ unterschrieben haben demnach nicht nur die fünf verbliebenen blauen Parteimitglieder - Barbara Rosenkranz, Reinhard Bösch, Helene Partik-Pable, Max Hofmann und Detlev Neudeck -, sondern auch der parteifreie Thomas Prinzhorn. Nun dürfte der Auszahlung des Geldes an den Leiter der Akademie, Volksanwalt Ewald Stadler, nichts mehr im Weg stehen. Im blau-orangen Parlamentsklub geben sich die Abgeordneten gelassen. Die Unterschrift sei "kein politisches Bekenntnis", es sei lediglich eines der Parteimitgliedschaft. Tatsächlich bekennen sich nur Rosenkranz und Bösch vorbehaltlos zu den Blauen. (APA)

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