Rumsfeld hält Berichte über Gewalt für übertrieben

11. März 2006, 16:56
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Potenzial für einen Bürgerkrieg sei jedoch vorhanden

Washington - Die US-Armee hält nach den Worten von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld viele Medienberichte über Gewalt und Chaos im Irak für einseitig und übertrieben. Dies betreffe sowohl die Schwere der Anschläge als auch die Zahl der Opfer, sagte Rumsfeld am Dienstag in Washington. Er glaube dabei den Angaben von US-General George Casey, dem Kommandanten der Militärkoalition im Irak.

Nach den Worten von Rumsfeld ist im Irak das Potenzial für einen Bürgerkrieg vorhanden. Darüber sei von Anfang an gesprochen worden. Zu den Warnungen von US-Botschafter Zalmay Khalilzad vor einem Flächenbrand in der Golfregion sagte Rumsfeld: "Er ist dort. Er ist ein Experte (...) Ich werde nicht versuchen, ihm zu widersprechen".

Nach Angaben von Rumsfeld sind derzeit 132.000 US-Soldaten im Irak im Einsatz. (APA/dpa)

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