Betrugsversuch mit Quartierbuchungen per E-Mail im Bgld aufgeflogen

15. März 2006, 14:02
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Unbekannte wollten sich in Hotels einmieten - Gastgeber sollten Retourgeld für überhöhte Schecks in bar zurückbezahlen

Mehrere via Internet eingefädelte Betrugsversuche sind im Burgenland aufgeflogen: Ende Februar/Anfang März wollten unbekannte Täter per E-Mail in Lutzmannsburg (Bezirk Oberpullendorf) und Strebersdorf für insgesamt zehn Personen Quartiere buchen. Die Gastgeber brachen jedoch den Kontakt ab, weil ihnen die Umstände der Anfragen eigenartig vorkamen, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Dienstag.

Bei neun Betrieben, darunter Hotels, Pensionen und Appartements, versuchten die Unbekannten eine Reservierung. Quartiergeber, die antworteten, erhielten ein weiteres E-Mail. Darin wurde mitgeteilt, dass demnächst per Post ein Scheck in der Höhe von 10.000 bis 12.000 Euro zur Bezahlung eintreffen werde. Den Restbetrag, der jeweils zwischen 3.000 und 6.000 Euro lag, sollten die Betriebe auf ein Konto zurück überweisen.

Da es nicht zu den geforderten Überweisungen kam, entstand in den Fällen auch kein Sachschaden. In der Vergangenheit kam es jedoch bereits zu ähnlichen Delikten, bei denen laut Exekutive die angebotenen Schecks nie gedeckt waren. Diese bittere Erfahrung musste beispielsweise vor einigen Monaten ein Pensionsbesitzer im Südburgenland machen, den ein Unbekannter mittels gefälschter Schecks um über 3.000 Euro erleichterte.(APA)

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