US-Einschaltquote hielt sich in Grenzen

7. März 2006, 12:10
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Das Fehlen von Blockbustern machte sich bemerkbar: Acht Prozent weniger Zuschauer

Los Angeles - Die Oscar-Gala hat deutlich weniger Fernsehzuschauer als im letzten Jahr vor die amerikanischen Bildschirme gelockt. Nach Angaben des US-Senders ABC schalteten sich heuer nur 38,8 Millionen Menschen und damit acht Prozent weniger als im Vorjahr ein. In 2005 hatten sich 42,1 Millionen Zuschauer den Oscar-Gewinn von "Million Dollar Baby" in der Sparte bester Film angeschaut.

Die Veranstalter hatten mit niedrigen Einschaltquoten gerechnet, weil diesmal keine Blockbuster-Filme im Mittelpunkt standen. Zuletzt war das Zuschauerinteresse vor drei Jahren nach dem Irak-Kriegsbeginn auf einen Tiefpunkt gesunken, als nur 33 Millionen Menschen des Siegeszug von "Chicago" am Bildschirm mitverfolgten. 1998 konnte die Show mit dem Drama "Titanic" 55,2 Millionen Zuschauer in ihren Bann ziehen.(APA/dpa)

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