Australierin überlebte fünf Tage im Schlauchboot auf hoher See

8. März 2006, 20:02
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Hatte weder Essen noch Trinken bei sich - Trank eigenen Urin

Bangkok - Eine 57-jährige Australierin hat fünf Tage mit einem Schlauchboot vor der Küste Thailands überlebt und sich vor dem Verdursten gerettet, indem sie ihren eigenen Urin getrunken hat. Sie sei tagsüber geschwommen und habe das Boot zum Schutz gegen die Sonne über sich gehalten, teilte die Frau am Dienstag in einer Erklärung mit, die von einem Sprecher eines Krankenhauses im thailändischen Phuket vorgelesen wurde.

Da sie weder Essen noch Trinken bei sich hatte, habe sie ihren eigenen Urin getrunken. Die Frau aus Perth hatte die vergangenen eineinhalb Jahre auf ihrer Yacht vor der Ferieninsel Phuket gelebt und war am 2. März als vermisst gemeldet worden. Behörden Thailands und Malaysias hatten nach ihr mit Hubschraubern, Flugzeugen und Booten gesucht. Am Montag war sie von einem taiwanesischen Fischerboot in indonesischen Gewässern gerettet worden. Einer Sprecherin des Krankenhauses zufolge hat die Frau die Tortur verhältnismäßig gut überstanden. (APA/Reuters)

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