Rod Stewart muss Millionen-Entschädigung an US-Casino zahlen

10. März 2006, 20:58
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Casino hatte Sänger wegen abgesagten Konzerts auf Rückzahlung des Vorschusses verklagt

Las Vegas - Der britische Rockstar Rod Stewart (61) muss nach einem abgesagten Konzertauftritt tief in die Tasche greifen. Nach dem Urteil eines Richters in Las Vegas (US-Staat Nevada) schuldet der Sänger einem Casino drei Millionen Dollar (fast 2,5 Millionen Euro), berichtete der Lokalsender KVBC in seiner Online-Ausgabe am Montag.

Drei Millionen Dollar

Das Rio-Hotel-Casino in Las Vegas, wo der Musiker am 30. Dezember 2000 ein Konzert geben sollte, das er aber aus Gesundheitsgründen absagte, hatte den Rocker wegen Vertragsbruchs auf Rückzahlung seines Vorschusses in Höhe von zwei Millionen Dollar verklagt. Eine Jury stellte sich im September auf die Seite des Casinos. Der Richter setzte nun eine weitere Million Dollar für Zinsen und Gerichtskosten drauf.

Der Rockstar hatte in dem Verfahren selbst ausgesagt. Stewart argumentierte vor Gericht, dass er damals nach einer Schilddrüsenoperation nicht singen konnte. Jetzt sei er bereit, das abgesagte Konzert nachzuholen. Nun aber würde sich das Casino quer stellen und stattdessen die Gage zurückfordern, beschwerte sich der Musiker.

2004 hatte eine Jury in Los Angeles in einem ähnlichen Streit ebenfalls gegen Stewart entschieden. Für eine geplante, aber nie stattgefundene Tour durch Lateinamerika in 2002 musste er knapp 800.000 Dollar zurückzahlen. (APA/dpa)

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