Großhandelspreise im Februar um 1,8 Prozent höher als im Vorjahr

28. März 2006, 19:40
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Mineralöle um 31 Prozent höher, Motorenbenzin plus 16,2 Prozent - billiger im Jahresabstand wurden Radios und Fernsehgeräte, sowie Saisonwaren

Wien - Im Februar sind die Großhandelspreise in Österreich im Jahresabstand (Basis: Jahresdurchschnitt 2005=100) um 1,8 Prozent gestiegen. Dies teilte die Statistik Austria heute, Dienstag, mit.

Die Großhandelspreise zogen im Vergleich zum Jänner 2006 um 0,2 Prozent an. Teurer wurden im Vergleich zum Vormonat "Papier und Pappe (Meterware)" (+4,0 Prozent), "Blumen und Pflanzen", "Obst, Gemüse und Kartoffeln" sowie "Altmaterial und Reststoffe" (je +3,6 Prozent) und "NE- Metalle" sowie "Kunstharze und Rohkunststoffe" (jeweils +3,4 Prozent). Verbilligungen sind vor allem bei "Fleisch, Fleischwaren, Geflügel und Wild" ( -4,8 Prozent), "Sonstigen technischen Chemikalien" (-3,3 Prozent) sowie "Rundfunk- und Fernsehgeräten, Bild- und Tonträgern" (-2,5 Prozent) eingetreten.

Erhebliche Preissteigerungen bei "Sonstigen Mineralölerzeugnissen"

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Februar 2005 stiegen die Großhandelspreise besonders in den Bereichen "Sonstige Mineralölerzeugnisse" (+31,1 Prozent), "NE- Metalle" (+21,4 Prozent), "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" (+16,2 Prozent), "Kunstharze und Rohkunststoffe" (+11,0 Prozent), "Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze" (+10,2 Prozent). Rückgänge gab es vor allem bei "Rundfunk- und Fernsehgeräten, Bild- und Tonträgern" (-20,5 Prozent), "Eisen und Stahl" (-12,2 Prozent), "Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Einheiten" (-9,8 Prozent), "Sonstigen technischen Chemikalien" (-9,6 Prozent) sowie "Obst, Gemüse und Kartoffeln" (-7,1 Prozent) festzustellen.

Der Großhandelspreisindex für Saisonwaren ist gegenüber Februar 2005 um 9,2 Prozent gesunken, jener der saisonunabhängigen Waren hat sich um 2,0 Prozent erhöht. (APA)

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    Rundfunk- und Fernsehgeräte verbilligten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent.

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