Autobomben-Anschläge im Irak: Mehrere Tote

9. März 2006, 12:37
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Explosion in Sufi-Heiligtum: Sachschaden

Tikrit/Bakuba - Bei Sprengstoffanschlägen im Irak sind am Dienstag mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. In der Aufständischen-Hochburg Bakuba (Baquba) starben nach Angaben von Augenzeugen ein Polizist und ein Zivilist, als neben einer Polizeipatrouille ein Sprengsatz in einem geparkten Fahrzeug detonierte.

In der 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Hilla explodierten laut Polizei in der Innenstadt und an einer Zufahrtstraße fast zeitgleich zwei Autobomben. Zu möglichen Opfern lagen zunächst keine Angaben vor. Drei Polizisten starben bei einem Rebellenangriff in Baiji (Beji).

Explosion in Sufi-Heiligtum

Wie aus Armeekreisen bekannt wurde, explodierte am Montagabend in der Nachbarstadt Tikrit ein Sprengsatz im Schrein von Mahdi al-Jabr, der von Anhängern des Sufismus - einer mystischen Tradition des Islam - verehrt wird. Es entstand Sachschaden. In der vergangenen Woche war in Tikrit eine Bombe in der Moschee explodiert, die Ex-Präsident Saddam Hussein zu Ehren seines Vaters hatte errichten lassen. Dabei wurde die Kuppel stark beschädigt.

Das US-Militärkommando in Bagdad sprach der irakischen Armee unterdessen ihr Beileid aus für den gewaltsamen Tod von Generalmajor Mubdar Hatim Hazya Al-Duleimi. Der Kommandant der 6. Division war am Montag einem Attentat zum Opfer gefallen.(APA/dpa)

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