Tirol: Schwedischer Skifahrer nach Lawinenunglück gestorben

7. März 2006, 16:38
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Sauerstoffmangel und Unterkühlung als Todesursachen

Innsbruck - Jener 24-jährige Schwede, der am Samstag aus einer Lawine im Tiroler Teil des Arlberg geborgen worden war, ist in der Innsbrucker Klinik seinen Verletzungen erlegen. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion vom Montag waren Sauerstoffmangel und Unterkühlung die Todesursachen.

Das Unglück hatte sich im Gemeindegebiet von St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) ereignet. Der 24-Jährige konnte zunächst noch reanimiert werden.

Der Mann war mit einer Gruppe im Bereich Schöngraben im freien Skigelände unterwegs. Gegen 12.30 Uhr wurde er bei der Abfahrt in etwa 1.700 Metern Höhe von den abgehenden Schneemassen erfasst und verschüttet. Nur eine Hand ragte noch aus der Lawine. Eine halbe Stunde später gelang es seinen Begleitern und anderen Augenzeugen, ihn zur Gänze auszugraben.

Zwei zufällig anwesende Ärzte führten Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Da auf Grund der schlechten Sichtverhältnisse kein Hubschrauber starten konnte, wurde der Verunglückte mit der Rettung abtransportiert und in weiterer Folge in die Innsbrucker Klinik gebracht. (APA)

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