Tête à Tête zwischen Mussolini und Strache

6. März 2006, 08:37
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Duce-Enkelin nach Treffen mit FP-Chef im DATUM: "Wir haben bei einigen Themen die gleichen Ansichten" – Monatsmagazin mit Italien-Schwerpunkt

In einem Interview mit dem Monatsmagazin DATUM – Seiten der Zeit, das Italien seinen aktuellen Schwerpunkt widmet, zeigt sich Alessandra Mussolini, die Enkelin des ehemaligen Diktators und Hitler-Verbündeten Benito Mussolini, angetan von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Mussolini im O-Ton: "Es war ein großartiges Treffen. Wir haben über das Einwanderungsproblem gesprochen, über das Thema Sicherheit, über Traditionen und Werte. Bei einigen Themen haben wir dieselben Ansichten."

Treffen in Wien

Die Chefin der postfaschistischen Partei Alternativa Sociale hatte Strache jüngst im Rahmen einer zunächst geheim gehaltenen Zusammenkunft in Wien kennen gelernt. Die 45-Jährige, die vor kurzem mit ihrer Partei Silvio Berlusconis Bündnis "Haus der Freiheiten" beitrat, ist bis heute davon überzeugt, dass "der Faschismus der Gesellschaft einen enormen Entwicklungsschub gegeben hat." Zuletzt war Mussolini aufgefallen, als sie den Fußballer Paolo di Canio von Lazio Rom verteidigte, der seine Fans wiederholt mit dem "römischen Gruß" (dem italienischen Äquivalent des Hitler-Grußes) beglückt hatte.

Mussolini hofft auf ein baldiges Wiedersehen mit Strache: "Es ist wichtig, dass sich rechte und rechtsradikale Parteien treffen, um den Leuten verständlich zu machen, was wir denken. Wir haben sehr friedliche Positionen, uns geht es um das Wohl der Gesellschaft und um den Frieden."

Schwerpunkt Italien

Im Rahmen des Italien-Schwerpunktes von DATUM kommen neben Mussolini auch Carlo Pedersoli alias Bud Spencer, der Philosoph und Girotondo-Gründer Paolo Flores d’Arcais oder der Kommunistenchef Fausto Bertinotti zu Wort. (red)

  • Italien-Schwerpunkt im DATUM
    foto: datum

    Italien-Schwerpunkt im DATUM

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