Britischer Häftling darf keine Bücher über Zaubertricks lesen

7. März 2006, 15:09
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Aus Sorge vor möglichem Fluchtversuch

London - Aus Sorge vor einem Fluchtversuch darf der britischer Häftling Shaun Tuley keine Bücher mit Zaubertricks lesen. Das Verbot wurde von der Leitung des Hochsicherheitsgefängnisses Frankland mit "Sicherheitsproblemen" begründet, wie die britische Presse am Sonntag berichtete. Die Titel der Bücher seien "nicht angemessen" gewesen, sagte ein Sprecher der Gefängnisverwaltung. Tuley sitzt wegen Mordes an einer Prostituierten in Haft.

In einem Brief an die Gefängniszeitung bat der Hobby-Zauberer nun die anderen Insassen der Haftanstalt, ihm Tipps zu geben. Der Sprecher eines Zauberkreises, David Beckley, kritisierte die Entscheidung der Behörden. So lange Tuley nicht ausdrücklich nach Büchern mit Befreiungstricks verlange, sei gegen Zauberbücher nichts einzuwenden. (APA/dpa)

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