Persönlichkeitsstörungen bei vielen Promis

17. März 2006, 16:50
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Deutscher Angstforscher attestiert vielen Promi­nenten Symptome von Narzissmus und Border­line - Gute Prognose für Robbie Williams

Hamburg - Der deutsche Angstforscher Borwin Bandelow hat vielen Promis massive Persönlichkeitsstörungen attestiert. In einem Interview der Zeitschrift "Woman" nannte der Göttinger Professor als Beispiel den Sänger Robbie Williams: "Meine Meinung als Psychiater: Der Mann ist narzisstisch."

Das sei sehr häufig bei Popstars. "Sie sind sehr überzeugt von sich, von ihrem Körper, stehen oft vorm Spiegel und setzen alles daran, bekannt zu werden", sagte der Autor des Buches "Celebrities - vom schwierigen Glück, berühmt zu sein".

"Diagnose erfordert keinen psychiatrischen Feinsinn"

Den Vorwurf, dass die Promis, über die er urteilt, doch gar nicht auf seiner Couch gelegen seien, lässt Bandelow nicht gelten: "Die Diagnose erfordert keinen psychiatrischen Feinsinn. Wenn Drogenabhängigkeit mit Magersucht, Aggressivität, Suizidversuchen und Depressionen kombiniert ist, ist das ein relativ klarer Fall von Borderline. Die Betroffenen haben ihre Emotionen nicht im Griff. Sie erzählen Lügengeschichten. Und obwohl sie sehr selbstbewusst auftreten, halten sie sich für den letzten Dreck."

Auch die Hinwendung vieler Promis zu den unterschiedlichsten religiösen Bewegungen rechnet Bandelow dem Borderline-Syndrom zu: "Wer unter Angst leidet, sucht sein Heil gern in der Religion. Typisch für Borderliner ist, dass sie sich Ausgefallenes suchen. Madonna hat sich der Kabbala zugewandt, Tom Cruise missioniert für Scientology."

Positive Prognose für Robbie

Im Falle Robbie Williams stellt Bandelow allerdings eine positive Prognose: "Weil er seine massive Drogenabhängigkeit anscheinend überwunden hat - eine erstaunliche Leistung. Wahrscheinlich wird er noch mit 70 in Las Vegas auftreten." (APA/AP)

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    Laut dem deutschen Angstforscher Borwin Bandelow auch so ein Promi mit massiven Persönlichkeits- Störungen: Robbie Williams.

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