Super Aguri: Klein, aber...

17. März 2006, 19:48
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Teamchef und Gründer Aguri Suzuki will mit dem ersten komplett japanischen F-1-Rennstall schnell an die Spitze

Tokio - Super Aguri hat sich am Samstag, acht Tage vor dem Auftakt-Grand-Prix der neuen Formel-1-Saison in Bahrain, in Tokio offiziell präsentiert. "Mein Rennstall mag zwar klein sein, doch ich will ihn auf dem schnellsten Wege so konkurrenzfähig, dass er ganz vorne mitfahren kann", betonte Gründer Aguri Suzuki, der von seinen beiden Piloten Takuma Sato und Yuji Ide flankiert wurde.

Sato ist zuversichtlich, dass dieses Vorhaben gelingt. "Aller Anfang ist schwer, aber ich bin sicher, dass wir uns Schritt für Schritt verbessern werden", betonte der 29-Jährige, der bereits 52 Grand-Prix-Starts zu Buche stehen hat. "Für mich persönlich ist es eine neue Herausforderung. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung einen entscheidenden Beitrag zum Aufstieg des Teams leisten kann."

Super Aguri ist das erste komplett japanische Team der Königsklasse des Motorsports. Motorenpartner ist Honda, und bei den Reifen setzt der neue Rennstall mit Bridgestone ebenfalls auf einen japanischen Konzern. Lediglich das Chassis, mit dem die ersten Rennen bestritten werden, ist englischen Ursprungs. Es handelst sich dabei um alte Arrows-Modelle, die Aguri Suzuki vom ehemaligen Minardi-Boss Paul Stoddart gekauft hat.

Als dritten Fahrer haben die Japaner den Franzosen Franck Montagny verpflichtet. Montagny war in der vergangenen Saison Testfahrer bei Renault gewesen, wurde dann aber durch den Finnen Heikki Kovalainen ersetzt. Montagny wird die Freitag-Trainings jedoch nicht bestreiten, da Super Aguri dafür der nötige Bolide fehlt. (red/APA/Reuters)

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    Super-Aguri-Boss Aguri Suzuki wird von seinen Fahrern Takuma Sato (re) und Yuji Ide in die Mitte genommen.

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