US-Verkehrsbehörde überprüft Rückrufaktion von Audi aus dem Jahr 2004

22. März 2006, 08:56
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Bei Fahrzeugen der betreffenden Baureihen erneut Probleme gemeldet

Washington - Die amerikanische Verkehrsbehörde NHTSA überprüft eine Rückrufaktion des Ingolstädter Autobauers Audi aus dem Jahr 2004, nachdem bei Fahrzeugen der betreffenden Baureihen erneut Probleme gemeldet worden sind. Das gab die Behörde am Freitag in Washington bekannt. Im März 2004 hatte Audi 173.000 Fahrzeuge der Modelljahre 1998 bis 2004 wegen Problemen mit der Verkabelung zurückgerufen, darunter auch A6-Limousinen.

Sechs Berichte über Brände

Wie die NHTSA mitteilte, erhielt sie kürzlich sechs Berichte über Brände an der Fahrerseite des Armaturenbretts von A6-Fahrzeugen der Modelljahre 1998 bis 2004. Es werde nun geprüft, ob die seinerzeitige Rückrufaktion ausreichend gewesen sei.

Ein Sprecher von Audi erklärte, man sei noch nicht über die Untersuchung informiert worden. Audi werde aber mit der NHTSA zusammenarbeiten. Die Behörde überprüft auch eine Rückrufaktion von 38.000 Chrysler-Fahrzeugen aus dem 2004, nachdem es ebenfalls erneut ähnliche Probleme wie die früher schon aufgetretenen gab. Ein Sprecher von DaimlerChrysler sicherte der NHTSA ebenfalls die Zusammenarbeit des Konzerns zu. (APA/AP)

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